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Ratgeber · ISMS

ISMS mit Excel oder Software? Ein ehrlicher Vergleich.

Fast jedes ISMS beginnt in Excel und Word. Das ist kein Fehler: Für den Anfang reicht das oft. Mit jedem Asset, jedem Risiko und jedem Audit wächst aber der Pflegeaufwand. Dieser Ratgeber zeigt, wo die Grenze liegt und woran Sie merken, dass Sie sie erreicht haben.

Fair bleiben

Wann Excel völlig reicht.

01

Eine Person, ein Standort

Wenn nur eine Person das ISMS pflegt und das Unternehmen überschaubar ist, behält sie in Tabellen leicht den Überblick.

02

Der Anfang

Für die erste Bestandsaufnahme, eine Gap-Analyse oder einen schnellen Überblick über Ihre Systeme ist eine Tabelle schnell gemacht.

03

Kein Audit in Sicht

Solange niemand Nachweise verlangt, fällt nicht auf, dass Versionen, Verknüpfungen und Historie fehlen.

Vergleich

Wo Excel an Grenzen stößt.

Die Unterschiede zeigen sich nicht am ersten Tag, sondern im laufenden Betrieb und spätestens im Audit.

AnforderungExcel und WordISMS-Software
Zusammenhänge zwischen Assets, Risiken und MaßnahmenQuerverweise von Hand, brechen bei jeder ÄnderungVerknüpfungen in beide Richtungen, immer aktuell
RisikobewertungFormeln je Tabelle, leicht versehentlich überschriebenEinheitliche Methodik, berechnet und nachvollziehbar
Erklärung zur AnwendbarkeitEigene Tabelle, muss von Hand nachgezogen werdenEntsteht aus den verknüpften Daten
Versionen und Freigaben„final_v3_neu.docx“Versionierung mit Prüfung, Freigabe und Änderungsprotokoll
Fristen und ErinnerungenKalendereinträge, wenn jemand daran denktAufgaben mit Fälligkeit und E-Mail-Erinnerung
Mehrere BearbeiterGesperrte Dateien, Kopien, widersprüchliche StändeGleichzeitiges Arbeiten mit Rechten je Rolle
Nachweis im AuditZusammensuchen aus Ordnern und PostfächernBerichte und Exporte auf Knopfdruck
KostenKeine Lizenz, aber viel PflegezeitLizenz, dafür deutlich weniger Pflegezeit
Selbsttest

Sechs Anzeichen, dass Sie Excel entwachsen sind.

Trifft mehr als die Hälfte zu, kostet Sie die Tabelle mehr Zeit, als eine Software kosten würde.

01

Mehrere pflegen mit

Fachabteilungen, IT und ISB arbeiten in denselben Dateien und überschreiben sich gegenseitig.

02

Die Zertifizierung steht an

Ein ISO-27001-Audit oder NIS2-Nachweise sind geplant, und Sie fragen sich, wie Sie alles belegen sollen.

03

Verweise stimmen nicht mehr

Risiko R-17 verweist auf eine Maßnahme, die längst anders heißt oder gar nicht mehr existiert.

04

Fristen rutschen durch

Reviews, Berechtigungsprüfungen oder Lieferantenbewertungen werden vergessen, weil niemand erinnert.

05

Niemand weiß, welche Datei gilt

Es gibt mehrere Stände derselben Richtlinie, und keiner ist sicher freigegeben.

06

Der ISB verwaltet statt zu steuern

Die meiste Zeit fließt in das Pflegen von Listen statt in die Verbesserung der Sicherheit.

Umstieg

Ihre Excel-Arbeit ist nicht verloren.

Was Sie bisher erarbeitet haben, ist die beste Grundlage für den Umstieg. Drei Tipps aus der Praxis:

1

Mit dem Inventar beginnen

Assets und Lieferanten zuerst übernehmen, denn darauf bauen Risiken und Maßnahmen auf.

2

Dokumente importieren

Bestehende Richtlinien aus Word übernehmen und dabei gleich Version und Freigabe sauber setzen.

3

Aufräumen statt kopieren

Der Umzug ist die Gelegenheit, Dubletten und veraltete Einträge zu bereinigen.

Der Schritt nach Excel muss nicht teuer sein.

WolfISMS ist für den Mittelstand gebaut: Assets und Lieferanten importieren Sie aus Excel, Richtlinien aus Word, und die kostenlose Version zeigt Ihnen ohne Risiko, ob es passt.